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Kopfkino

Kopfkino wieder:
knospende Tagträume verschatteter Bedürfnisse.
Wir sommers am See.
Ich sag, ich mag sehr gerne
das Flimmern des Lichts in den Blättern
da oben, über uns.
Du lachst leise.
Immer wenn ich was sag, lachst du.
Wir erzählen uns flüsternd,
führen ruhige Gespräche, die langsam sich entfalten,
wie ein Roman.
Wir holen uns die Zeit zurück,
indem wir uns verlangsamen.
Langsam verstreicht sie,
angefüllt mit Nichtstun.
Langsam lege ich
meinen Kopf auf deinen Sonnenbauch,
und bleibe da so.

Categories: a. vorher.

Manchmal möcht ich mich

Manchmal möcht ich mich
einfach wo hinsetzen,
nachts in der Stadt an einen stillen Platz,
etwas abseits,
aber mit Leben drum herum
und den Menschen zusehen,
wie sie vorbei treiben
und solange sitzen bleiben,
bis jemand kommt, aber
es kommt keiner.
Also sitz ich bloß so rumm.

Categories: 1. unterwegs.